Die Honigtöcher – Cristina Caboni

Hallöchen 🙂

honigtöchter

Titel: Die Honigtöchter
Originaltitel: La custode del miele e delle api
Autorin: Cristina Caboni
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 416
Preis: 9,99€
Erscheinungstermin: 20.06.16
Print: klick
Ebook: klick

Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor …

Cover und Klappentext haben mir sehr gut gefallen und ich fand es richtig toll, das zu Beginn eines jeden Kapitels eine andere Honigsorte kurz vorgestellt wurde. Da kommt so ein bisschen der autobiografische Zusammenhang zur Autorin durch, die selst auch Bienen züchtet.

Es fällt mir nicht leicht, dieses Buch zu rezensieren. Ich bin sehr zwiegespalten und weiß nicht richtig, ob es mir nun gefallen hat oder nicht.
Einerseits legt Cristina Caboni hier ein Buch in einer wunderbar poetischen Sprache hin, die sehr wohl die Macht hat, den Leser einzufangen und an die Geschichte zu fesseln. Auf der anderen Seite zieht sich die Geschichte meiner Meinung nach in der Mitte schier endlos in die Länge und mir ist etwas die Motivation abhanden gekommen, überhaupt weiterzulesen. Das fand ich sehr schade, denn es hatte eigentlich so gut begonnen und auch wenn es sehr voraussehbar war, wie die Geschichte endet, hatte sie Potenzial.
Aber jetzt muss ich leider sagen, dass dieses Potenzial in meinen Augen nur annähernd berührt und nicht mal ansatzweise voll ausgeschöpft wurde. Ich kann mich nur wiederholen und sagen, wie schade ich das finde.

Die Charaktere haben mir nämlich sehr gut gefallen, vor allem Angelica mit ihrem unglaublichen Sturkopf, mit dem sie wirklich immer durch die Wand möchte und oft hatte ich das Gefühl, sie ist sich gar nicht richtig bewusst, dass sie sich beinahe wie eine Eisprinzessin aufführt. Zumindest solange bis ihr Leben auf den Kopf gestellt wird und sie ihre Emotionen nicht mehr länger so gut kontrollieren kann. Ich fand es sehr faszinierend, wie ihre enge Bindung zu den Bienen beschrieben wurde.
Nicola ist zwar eigentlich grundverschieden zu Angelica, aber er hat mindestens einen genauso großen Sturkopf. Ich mag es, wenn Sturköpfe aufeinanderprallen *diabolisch kicher*.

Wer also damit klar kommt, dass nicht alle Möglichkeiten des Buches vollkommen ausgeschöpft wurden und es sich in der Mitte etwas zieht, der hat eigentlich ein ordentliches Buch vor sich liegen, dass sich sonst gut lesen lässt.

Meine Bewertung fällt jedoch trotzdem nicht ganz so gut aus:
Bewertung Blog VorlageBewertung Blog Vorlage

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s