Mystische Mächte -Linea Harris (Bitter & Sweet #1)

 

Hallöchen! (:

Heute habe ich die Rezension zu „Mystische Mächte“ von Linea Harris für euch. Es handelt sich dabei um den ersten Teil einer Reihe von bisher 3 Teilen.
Die Autorin stammt aus Thüringen und veröffentlichte den Roman zuerst selbst, bevor sie einen Verlagsvertrag bei Piper bekam und mit ihren Büchern nun dort zu Hause ist . (:

mystische mächte

Titel: Bitter & Sweet: Mystische Mächte
Autorin: Linea Harris
Verlag: ivi, Piper
Seitenanzahl: 384
Preis: 12,99€
Erscheinungstermin: 01.04.2016
Print: klick
Ebook: klick

Jillian wünscht sich nichts sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein – leider ohne Erfolg. An ihrem 17. Geburtstag erfährt sie von ihrer Tante, dass sich ihre seltsamen Fähigkeiten auf ihre Abstammung als Hexe zurückführen lassen. Kurz darauf findet sie sich in einer Welt wieder, in der Vampire, Werwölfe und Dämonen keine Fantasiegespinste mehr darstellen, und muss sich in der vollkommen neuartigen Umgebung der Winterfold Akademie zurechtfinden. Doch selbst unter Hexen ist Jillian keineswegs so normal, wie sie anfangs gehofft hatte. Glücklicherweise lernt sie zum ersten Mal in ihrem Leben Freunde kennen, die ihr zur Seite stehen, als sie sich zu allem Übel auch noch unglücklich verliebt. Doch alles ändert sich, als es in der Umgebung zu vermehrten Dämonenangriffen kommt …

Cover und Klappentext gefallen mir bei diesem Buch wirklich gut und ich war sehr gespannt auf die Geschichte.

Als ich mit dem Lesen begann, wurde ich ständig an die „Mythos Academy“-Reihe von Jennifer Estep erinnert. Ein Mädchen, dass bis dahin relativ normal lebte, erfährt, dass sie nicht normal ist, soll auf eine Schule gehen, um ihre Kräfte zu trainieren, tote Eltern … also ziemlich viele Gemeinsamkeiten.
Dabei muss ich aber festhalten, dass diese Dinge nun ja nicht bedeuten, dass es sich um eine schlechte Geschichte handelt. Ich hatte eben nur ziemlich viele Déjà-vus. Gerade auch bei der Beschreibung der Akademie.

Ansonsten mag ich den Schreibstil der Autorin wirklich gerne. Ich will es jetzt nicht abwertend klingen lassen, denn so ist es wirklich nicht gemeint, aber ich würde das Buch als „leichte Lektüre“ für zwischendurch bezeichnen, da weder die Sprache noch der Stil besonders schwer zu verstehen sind und es sich einfach hervorragend in einem Rutsch weg lesen lässt. Teilweise war es auch wirklich so spannend, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Kurzum, ich habe das Buch nahezu verschlungen.

Die Charaktere gefallen mir sehr gut, da sie vor allem sehr abwechslungsreich und auch gut durchdacht sind. Es gibt eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Persönlichkeiten, die auf ihre ganz unterschiedlichen Arten dazu beitragen, dass die Geschichte so wird, wie sie nun ist. Teilweise mochte ich die Charaktere auch nicht so gerne, wie z.B. Nathan, da er für mich nur einem Klischee entspringt und dabei einfach keinen eigenen Charakter übermittelt.
Andere, wie beispielsweise Ryan mochte ich dagegen unglaublich gerne. Er ist so ein bisschen zwielichtig, aber im Grunde genommen ein lieber Kerl 😀
Und dann natürlich Derek, den unglaublich sympatischen, intelligenten schwulen besten Freund der Protagonistin. Ich find ihn einfach toll.
Bei der besten Freundin Ally kann man auch gar nicht anders, als sie zu mögen, da sie eine unglaublich herzliche Persönlichkeit mitbringt, die man gern haben muss.
Die Protagonistin selbst, Jillian, fand ich auch okay, man kann sich mit ihr identifizieren und sie kann richtig „böse“ sein und ich liebe ihre leicht sarkastische Art, manche Dialoge werden dadurch einfach verdammt herrlich 😀

Allerdings muss ich dann doch noch einige Dinge ankreiden, die mich ziemlich gestört haben, auch wenn es vielleicht nur Kleinigkeiten sind. Zum Einen häufen sich vor allem am Anfang des Buches so einige Logikfehlerchen, die mir als Leserin nur so ins Auge gesprungen sind und manchmal hat es auch ein bisschen weh getan. Diesmal kann man es nun einmal auch leider nicht auf die Übersetzung schieben, aber es sind wirklich erstaunlich viele Sätze vorhanden, die einfach keinen Sinn ergeben. Entweder der Satz an sich oder manchmal auch im Zusammenhang mit den vorherigen oder nachfolgenden Sätzen. Teilweise widerspricht sich ein ganzer Absatz und meiner Meinung nach, darf so etwas einfach nicht passieren. Glücklicherweise handelt es sich dabei nur um Nebensächlichkeiten, die keinen größeren Einfluss auf den Verlauf der Geschichte haben.
Eine Sache jedoch, die ich nun einmal überhaupt nicht leiden kann, ist es, wenn die Namen von Personen in der Geschichte vertauscht werden. Doch leider ist dieser Fehler hier auch einmal vorgekommen und hat mich kurz vollkommen aus der Geschichte gerissen. Das fand ich schade.

Als Fazit halte ich fest, dass hier eine schöne Geschichte zugrunde liegt, die sich gut lesen lässt und wenn man über kleinere Fehlerchen hinweg lesen kann, bekommt man für einige Stunden ein tolles Leseerlebnis garantiert. Die Charaktere sind im Großen und Ganzen unglaublich sympathisch und wer bei dem einen oder anderen Dialog nicht schmunzeln muss – da weiß ich dann auch nicht weiter.

Vielen Dank an Piper, dass ich das Buch lesen durfte! (:

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