Royal Passion – Geneva Lee

Hallöchen (:

Heute geht es auf meinem Blog um den ersten Teil von Geneva Lees Trilogie „Royal“.

Royal Passion

Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy …

Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen?

Das Cover finde ich unglaublich schön und ich könnte es stundenlang ansehen. Das Einzige Manko des Einbands ist, dass man sehr schnell Streifen darauf hat, aber die hindern einen ja nicht am Lesen 😉
Den Klappentext finde ich gut, da er den potenziellen Leser auf jeden Fall neugierig macht und man natürlich wissen möchte, wie es weiter geht.

Die Handlung der Geschichte hat mir eigentlich relativ gut gefallen, auch wenn sehr vieles voraussehbar und alles insgesamt wohl schlicht und einfach als Klischee zu betiteln ist. Das heißt jedoch nicht, dass der Schreibstil automatisch in irgendeiner Weise schlecht würde. Geneva Lee versteht es viel eher, den Leser durch ihr Schreiben „zum Bleiben“ zu bringen, was mir sehr gut gefiel.
Die Charaktere waren leider, wie so oft, sehr klischeehaft. Sie ist noch sehr unerfahren, fühlt sich aber unglaublich stark zu ihm hingezogen und er ist der royale Bad Boy, der seiner Dominanz gerne freien Lauf lässt und ein „finsteres“ Geheimnis hütet, dass er natürlich um keinen Preis verraten möchte, auch wenn wohl ziemlich schnell klar wird, womit alles zusammenhängt.
Was ich ziemlich gelungen an der Geschichte finde, ist, dass die Charaktere, obwohl sie oberflächlich betrachtet vielleicht den größten Klischees entsprechen, unter der Oberfläche wirklich ein eigenes Leben, eine Vorgeschichte besitzen und diese ist in beiden Fällen auch nicht nach 0815 abgehandelt.
Mein Lieblingscharakter ist jedoch eindeutig Alexanders Bruder Edward. Er ist so unglaublich sympathisch und ich konnte nicht anders, als ihn sofort ins Herz zu schließen.
Und das Ende mochte ich auch irgendwie, auch wenn es im ersten Moment auch traurig ist. Aber wenn man genau darüber nachdenkt, dann ist es ein gutes Ende – und zwar vor allem, weil man einiges erfährt, es nicht unbedingt in einem Happy-End endet und es gibt keinen fiesen Cliffhanger. Trotz allem ist man, bzw. bin ich sehr auf den zweiten Teil gespannt.

Insgesamt hat man hier also ein Werk, das man ruhig lesen kann, wenn man dieses Genre mag, aber man sollte nicht mit allzu hohen Erwartungen an das Buch ran gehen. Entweder man mag es, man ist überhaupt nicht begeistert oder man kann sich nicht entscheiden. Mir hat es an sich schon Spaß gemacht, das Buch zu lesen, vor allem, da ich es in einem Rutsch weg lesen konnte. Allerdings mag ich es in Büchern überhaupt nicht und da ist es ganz egal, welchem Genre sie angehören – wenn man so vieles voraus sehen kann. Und ich finde, das ist in diesem Buch ein großes Negativ – die Voraussehbarkeit.

 

Dann habe ich wieder ein paar Daten für euch:
Preis: € 12,99 [D]
Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-7341-0283-7
Seitenzahl: 448
Erschienen: 18.01.2016
Über diesen Link kommt ihr auf die Seite des Verlags, dort findet ihr auch eine Leseprobe.

Vielen Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar, die Leseproben und die Bleistifte! (: Ich habe mich riesig gefreut! 🙂

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