19. Türchen (Jennifer Estep – Frostfluch)

Hallöchen 🙂

Da ich gerade so schön im Thema bin und den zweiten Teil der Mythos-Academy Reihe ebenfalls schon durch habe, gibt es heute direkt die Rezension zu eben genau diesem.

Frostfluch

Das Cover mag ich eigentlich wieder recht gerne. Wenn man es im Bezug auf die Geschichte betrachtet, passt es sogar wirklich gut mit seiner etwas intensiveren Farbe, was ich irgendwie mit Gwens Gypsy-Gabe assoziieren muss.

Gwen Frost lebt. Noch. Denn die Schnitter des Chaos haben es auf sie abgesehen. Und deshalb muss Gwen an der Mythos Academy kämpfen lernen. Ihr Lehrer: der attraktive Logan Quinn, in den Gwen heimlich verliebt ist. Die Komplikationen sind allerdings vorprogrammiert, denn der Spartaner hat ihr bereits zu Anfang des Schuljahres das Herz gebrochen. Ein Skiausflug bietet ihr endlich die willkommene Abwechslung vom harten Training – dort lernt sie den umwerfenden Preston kennen. Bald wird jedoch klar, dass Gwen ganz andere Sorgen hat: Die Feinde der Mythos Academy sind ihr auch außerhalb des Campus auf den Fersen und setzen alles daran, Gwen zu töten. Und zu allem Überfluss scheint auch Preston nicht der zu sein, für den sie ihn hält …

Quelle: Piper-Verlag

Diesmal kann ich auch eigentlich nichts am Klappentext einwenden, also frei nach dem Motto „sitzt, passt und hat noch Luft“.

Der Schreibstil ist genauso wie im ersten Band sehr einfach und leicht verständlich. Die Autorin bringt sehr viel Leichtigkeit zum Ausdruck, wodurch hier aber nichts vom Inhalt der sehr spannenden Handlung verloren geht. Man wird als Leser praktisch nur so in die Geschichte geworfen und verbleibt dann dort solange, bis man das Buch zu Ende gelesen hat. Mir ist es unglaublich schwer gefallen, das Buch wieder aus der Hand zu legen, auch wenn ich sagen muss, dass es manchmal etwas voraussehbar war, was als nächstes passieren würde. An anderen Stellen wiederum überraschte die Autorin mit völlig neuen Ideen.

Die Charaktere haben mir im Großen und Ganzen wieder gut gefallen, jedoch fand ich, dass die Protagonistin Gwen hier in einigen Punkten als viel zu naiv dargestellt wurde. Ihr Leben wird bedroht und sie ist immer noch total offen ihr gegenüber total fremden Personen. Ich bin mir nicht sicher, ob einem da nicht schon sehr viel früher die Alarmglocken läuten würden als erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Davon einmal abgesehen, ist Gwens charakterliche Entwicklung wieder einige Schritte voran gegangen und sie beginnt, sich als vollwertiges Mitglied der Academy zu sehen. Das hat aber natürlich auch etwas mit ihren Fähigkeiten zu tun, die sich irgendwie verändern.
Logan hat mir in diesem Band schon noch um einiges besser gefallen, auch wenn ich zu Anfang bloß dachte: was ein Kotzbrocken. Allerdings wird im Laufe der Handlung in diesem Teil einiges bezüglich seiner Geschichte und auch seiner Eigenarten als Spartaner aufgeklärt und man fühlt sich nicht mehr völlig hängen gelassen, weil man keine Ahnung hat, wieso, weshalb, warum.
Daphnes Entwicklung finde ich ebenfalls sehr cool und ich glaube, ich kann hier verraten, dass sie ihren Job als Gwens beste Freundin richtig gut macht, auch wenn sie natürlich ihre Eigenheiten hat  allerdings machen diese sie natürlich auch aus.

Letztendlich fand ich die Fortsetzung von Frostkuss sehr gelungen – bis auf die Sache mit den zu simplen Handlungssträngen. Der Leser bekommt viel zu früh mit, wer der böse ist und auch wenn versucht wird, einen auf die falsche Fährte zu locken, gelingt das nur halbherzig und das finde ich schade. Sonst hat mir dieser leichte Lesegenuss jedoch wirklich gefallen.

Bis morgen! 🙂

 

 

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