18. Türchen (Jennifer Estep – Frostkuss)

Hallöchen 🙂

Heute habe ich endlich die Rezension zu Frostkuss von Jennifer Estep für euch. Es handelt sich dabei um den ersten Teil ihrer Mythos Academy Reihe.

Frostkuss

Das Cover dieser Ausgabe (also der, die ich auch habe :D) finde ich eigentlich ganz cool, auch wenn man die anderen Cover der Reihe betrachtet. Ich mag es, dass das mit den Augen durchgezogen wird und dass die Covergestaltung sonst eher schlicht ausgefallen ist. Vor allem bei diesem Teil hier mag ich es sehr gerne, dass das Blau der Rauchschwaden (?) so schön hell ist und so sanft wirkt.

Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.

Quelle: Piper-Verlag

Den Klappentext fand ich persönlich wieder nicht ganz so prickelnd, aber nun gut, daran werde ich wohl noch öfter bei noch ganz anderen Büchern rumnörgeln.

Wie ihr wahrscheinlich schon unschwer erraten habt, handelt es sich um einen Fantasy-Jugendroman, der sich mit antiker Mythologie beschäftigt. Das hatte ich ja auch schon einmal im 5. Türchen geschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr einfach und verständlich, aber zugleich auch sehr fesselnd durch die wirklich gelungen aufgebaute Spannung.
Manchmal war es mir ein bisschen zu voraussehbar, was als nächstes passiert, aber dafür fand ich die Umsetzung, also beziehungsweise den Einbau der Mythologie sehr gelungen. In anderen Werken (beispielsweise „Percy Jackson“ und die „Göttlich“-Trilogie) liegt die Konzentration eindeutig auf der griechischen Mythologie, weshalb ich es hier wirklich sehr erfrischend fand, auch von anderen Gottheiten und Besonderheiten aus unter anderem der nordischen Mythologie zu lesen. Zwar wird das in diesem Teil noch nicht allzu ausführlich eingebaut, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das in den nächsten Teilen noch der Fall sein wird und bin diesbezüglich schon sehr gespannt.

Die Charaktere haben mir, beziehungsweise tun sie es immer noch, recht gut gefallen, auch wenn ich das Verhalten doch manchmal als etwas merkwürdig empfand. Ich hoffe, dass alle Andeutungen auf bestimmte Dinge, die ich hier nicht nennen kann, ohne zu spoilern, noch aufgeklärt werden, denn sonst würde ich mich sehr aufgeschmissen fühlen. Es handelt sich zwar nicht um essentielle Dinge, aber irgendwie wüsste ich es dann doch ganz gerne genauer.
Vor allem Gwen als Protagonistin finde ich echt super, da sie nicht so „verdorben“ ist, wie einige der anderen Schüler auf der Academy. Sie hat außerdem eine leicht bissige Art an sich und lässt sich nicht so einfach auf der Nase herumtanzen. Allerdings fühlt sie sich vor allem zu Beginn des Buches nicht gerade zugehörig und leidet schon ein wenig darunter, dass fast niemand mit ihr spricht. Als Leser kann man hier allerdings eine wirklich schöne charakterliche Entwicklung beobachten, die sich wahrscheinlich auch noch über die weiteren 5 Teile erstrecken wird.
Aber auch die anderen Charaktere machen eine Entwicklung durch, was ich toll finde und stark dazu beiträgt, dass ich dieses Buch mochte.

Als Fazit kann ich also sagen, dass mir dieser erste Teil der Reihe schon ziemlich gut gefallen hat, vor allem im Bezug auf die Charaktere und die eingebaute Mythologie. Man muss aber dazu sagen, dass die Reihe noch einiges an Luft nach oben hat und für mich war es zwar recht nett zu lesen und alles, aber irgendwie hat mir hier noch das gewisse Etwas gefehlt, das dazu beitragen würde, dass ich das Buch nicht nur als Lektüre für zwischendurch beurteilen würde. Ich sehe aber positiv auf die folgenden Bände und halte mich auch offen für Neues.

 

Bis morgen!

Advertisements

2 Gedanken zu “18. Türchen (Jennifer Estep – Frostkuss)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s