1. Türchen

Hallo allerseits 🙂

Nachdem es jetzt einige Zeit sehr ruhig hier auf dem Block war, hoffe ich, dass es sich jetzt wieder bessern wird. Tut mir jedenfalls sehr leid. Hiermit gelobe ich Besserung! 🙂

Als 1. Türchen des Adventskalenders gibt es von mir eine kleine „Geschichte“. Genau genommen, ist es auch eigentlich keine Geschichte sondern ein Monolog. Aber ich will eigentlich gar nicht zu viel erzählen, lest es einfach selbst! 🙂

Ich freue mich natürlich auf eure Kommentare, wenn ihr irgendetwas dazu sagen wollt und sage dann einfach mal bis morgen. 🙂
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„Monolog mit mir“

Ich weiß echt nicht, was ich grade denken soll … kennst du dieses Gefühl, wenn du denkst, dass du jemanden magst, aber du hast ständig Angst davor, falsch zu handeln, die falsche Entscheidung zu treffen, alles kaputt zu machen? Und du weißt dabei nicht, wie der andere fühlt. Entweder du verlässt dich auf deine Instinkte und redest mit demjenigen darüber … wenn du dich traust, oder du hängst fest mit deinen Gedanken, die eigentlich Tag und Nacht nur um diesen Jemanden schweifen und du suchst nach einer Lösung, aber du findest keine.
Dein Gehirn fängt an, deine Sorgen in deinen Träumen zu verarbeiten, aber anstatt deine Gedanken zu ordnen, verwirrt es dich nur noch mehr, da du von gesichtslosen Menschen träumst, die dir aber unglaublich wichtig zu sein scheinen, weil du glücklich bist. Tagsüber denkst du nur noch an die Träume und was sie bedeuten könnten … findest aber auch hier keine Antwort, bis dir klar wird, dass dieser Jemand, den du so sehr magst eventuell die Person ohne Gesicht aus deinen Träumen sein könnte.
Das ist der Punkt, an dem du anfängst, dich selbst zu verfluchen, weil du zu schüchtern und ängstlich bist mit diesem Jemanden über deine wahren Gefühle zu sprechen. Du fängst an deine Gefühle demjenigen gegenüber zu verleugnen und fühlst dich miserabel, aber du hast nicht den Mut dazu, etwas an dieser Situation zu ändern. Eigentlich wartest du nur darauf, dass dieser Jemand auf dich zukommt, aber das wird ein Wunschtraum bleiben, wenn du nichts unternimmst. Du siehst die Zeichen, die dir von diesem Jemanden gegeben werden, aber du bist dir nicht sicher, ob du sie richtig interpretierst. Was ist, wenn du es ganz anders verstehst, als es eigentlich gemeint ist? Du hast Angst davor, dich zu blamieren, aber wenn du nichts riskierst, wirst du niemals im Leben vorankommen.
Aber du möchtest niemanden zu irgendetwas zwingen, doch hast du immer im Hinterkopf, dass deine Angst davor, das Falsche, beziehungsweise das Richtige zu tun, viel zu groß ist, als dass du den Mut finden könntest, deine Wünsche zu verwirklichen. Aber irgendwo weißt du auch, dass du etwas unternehmen wirst, weil du sonst irgendwann in deinen eigenen Gedanken verloren gehst und das willst du nicht. Du willst dein Leben mit diesem Jemanden verbringen und keine Sekunde verpassen. Du beneidest jetzt schon jeden einzelnen, der mehr Zeit mit diesem Jemanden verbringen kann als du selbst.

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